Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

 


Ortsgruppe Frankfurt (Oder) des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen

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Der im März 1993 im Frankfurter Haus der Begegnung gegründete Ortsgruppe des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen löste sich zum 31.12. 2009 auf. Bei der Auflösung hat der Ortsverband beschlossen, die noch vorhandenen Akten aus seiner Tätigkeit dem Frankfurter Stadtarchiv zur Übernahme anzubieten. Wegen der besonderen Situation von Frankfurt in den ersten Jahren nach Kriegsende als zentrale Durchgangsstätte für die aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrenden ehemaligen deutschen Soldaten kam dem Verband eine nicht geringe stadtgeschichtliche Bedeutung zu. Der Verband kümmerte sich um Heimkehrerentschädigungen und mit anderen zusammen um die Bearbeitung der Geschichte des Heimkehrerlagers Gronenfelde, der Ausstellung im Polizeipräsidium und schließlich auch um die Schaffung des Mahnmals für den Frieden zur Erinnerung an das Heimkehrerlager Frankfurt (Oder) Gronenfelde – Hornkaserne 1945 – 1950.
Am 21. Juni 2010 hat das Stadtarchiv den 0,2 lfm umfassenden Aktenbestand vom letzten Vorsitzenden der Ortsgruppe, Herrn Wolfgang Schörner, in Anwesenheit von Dr. med. habil. Klaus Eichler und weiterer Mitglieder übernommen. Der Bestand wurde inzwischen im Stadtarchiv bearbeitet. Aus den übernommenen Unterlagen wurden 9 Sachakten gebildet und diese erweitert verzeichnet.

Einladung zur Gründung der Ortsgruppe am 25. März 1993, Blatt 1

[Abb.]
Einladung zur Gründung der Ortsgruppe
am 25. März 1993, Blatt 1