Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

 


 Eingegangene Bestandsergänzungen

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Herr Kieß aus Bad Honnef übergab für den Nachlass seiner Patentante Ruth Gericke (1899-1982), einer der Reformpädagogik verschriebenen Frankfurter Lehrerin, neun weitere Fotografien zur Frankfurter Wandervogelbewegung. Darunter die in der Abbildung zu sehenden Bilder vom „Bundestag 1914 zu Frankfurt-Oder“ und „Spiel an der Oder".

Seit Jahren übergibt Dr. rer. nat. K.-D. Zimmermann, bis zu seiner Pensionierung Leiter des städtischen Amtes für Umwelt und Naturschutz, dem Stadtarchiv immer wieder persönliche Dokumente wie auch Aufzeichnungen, die mit seinen Büchern zur Natur und Geschichte der Stadt in Verbindung stehen. Jetzt wurden neun dick gefüllte Ordner mit „Bilder aus der Stadt Frankfurt (Oder) von 1994 bis 2006“ übergeben. Wie eine Chronik zusammengestellt, genau bezeichnet, nach dem dargestellten Ortsteil und dann chronologisch geordnet, werden sie dem Vorlass zu Dr. Zimmermann zugeordnet.
Im Bild: Eröffnung des Frankfurter Wildparks, Juni 2000. Der Initiator des Projektes Dr. Bernhard Schröder bei seiner Ansprache. Foto: K.-D. Zimmermann

Foto: K.-D. Zimmermann

Das Stadtarchiv erhielt jetzt von Altoberbürgermeister Fritz Krause zahlreiche persönliche Gegenstände, auch ihm gewidmete Bücher sowie mehrere Fotoalben. Besonders die Fotoalben belegen dessen gesamtes bisheriges Leben, neben dem Familienleben auch seine Tätigkeit als Oberbürgermeister der Stadt von 1965 bis 1989. Sie ergänzen die schon früher übergebenen Dokumente und werden wie diese dem Vorlass zu Fritz Krause zugefügt.
Im Bild: Fritz Krause in der heutigen Goepelstrasse

Der Architekt Christian Nülken übergab dem Stadtarchiv für den Nachlass des am 2. August 2009 in Frankfurt (Oder) verstorbenen Architekten Rudi Zarn, einst Mitarbeiter des Frankfurter Büros für Stadtplanung und Stellvertretender Stadtarchitekt, einige Zeichnungen von Frankfurter Planungsvorhaben. In seinem Nachlass ist der von ihm geleitete komplexe Umbau des Frankfurter Rathauses 1977/78 besonders belegt. Rudi Zarn, der sich schon in seiner Diplomarbeit mit dem Ausbau der Frankfurter Marienkirche beschäftigt hatte, begann in der Zeit des Rathausumbaus – und damit zu einer Zeit als die bauliche Zukunft der Frankfurter Marienkirche noch nicht gesichert war – mit den ersten Aufmass- und Planungsarbeiten zur Kirche.

21 Karten und Pläne vom Büro Hochbauingenieur Griesche aus dem Zeitraum 1940 bis 1955 erhielt das Stadtarchiv von Herrn Dr. Klaus Ziedler. Unter den Plänen ist der Lageplan des Heimkehrlagers Gronenfelde aus dem Jahr 1950 besonders erwähnenswert.
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