Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

 


 Band 9 der Historischen Schriftenreihe des Stadtarchivs erschienen

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Titelbild

Im April 2012 konnte in der Ulrich von Hutten-Buchhandlung Frankfurt (Oder) Band 9 der archivischen Schriftenreihe vorgestellt werden.

„Frankfurt (Oder) im Spiegel der Fotografien von L. Haase & Co/ Foto-Fricke“. Ralf-Rüdiger Targiel, Erfurt 2012, Sutton-Verlag. ISBN 978-3-95400-008-1. Das Buch ist in allen Frankfurter Buchhandlungen oder direkt beim Verlag zum Preis von 19,95 € zu beziehen.
Im Buch wird der Geschichte des traditionsreichen Berlin-Frankfurter Fotoateliers Haase/ Fricke nachgegangen. 1856 vom Buch- und Kunsthändler Leopold Fricke begründet, zeichnete sich das Unternehmen durch zahlreiche Innovationen aus: Früher Handel mit selbst zusammengestellten Mappen mit fotografischen Aufnahmen nach der Natur und fotografischen Kunstreproduktionen, eines der ersten Ateliers, welches fotografische Porträts im neuen Carte de Visite-Format fertigte, frühe medizinische Fotografien, Hoffotograf, Vertreter des Münchener Fotografen J. Albert für die Anwendung des Lichtdruckes in den Staaten des Norddeutschen Bundes …..
1890 verlegte der neue Inhaber Fotografenmeister Otto Fricke das Atelier nach Frankfurt an der Oder, der Hauptstadt des großen Regierungsbezirkes Frankfurt. Hier war das über drei Generationen fortgesetzte Unternehmen bis zu seiner Schließung im Jahr 1999 eines der führenden Fotostudios.
Die im Buch veröffentlichte Ateliergeschichte wird durch eine Auswahl von Stadtansichten, fotografiert von Otto, Walter und Martin Fricke ergänzt, die die Entwicklung, Zerstörung und den Wiederaufbau der Stadt belegen.

 

 

Buchpräsentation am 3. April 2012 in der Buchhandlung Ulrich von Hutten, Frankfurt (Oder).
Fotografien: Marco Kümpfel / Blitz Foto Frankfurt (Oder)

Blick vom Turm der Marienkirche aus 67 Meter Höhe
auf das alte Zentrum zwischen der Großen Oderstraße und Große Scharrnstraße, 1902.
Foto Otto Fricke © Stadtarchiv Frankfurt (Oder)/ Repr. nur nach vorherige Anfrage

       

Blick von Frankfurt über die Reste der am 19. April 1945 gesprengten Oderbrücke nach Słubice. Links die hölzerne Behelfsbrücke über die Oder. Die Aufnahme stammt wahrscheinlich vom August 1949, als eine Potsdamer Firma begann, die alten Pfeiler bis auf die unbeschädigten Teile abzubrechen und das Strombett zu beräumen. Damit begann der Bau der neuen Oderbrücke.“
Foto Walter Fricke © Stadtarchiv Frankfurt (Oder)/ Repr. nur nach vorheriger Anfrage

 

Beitrag in der Märkischen Oderzeitung„Streifzug durch 140 Jahre Geschichte“ von Jörg Kotterba

Zusatz vom 27. Februar 2013:
Wie der Sutton-Verlag informierte, ist für das in der ersten Auflage vergriffene Buch ein Nachdruck erschienen.
Das Buch ist in der Ulrich von Hutten-Buchhandlung, der Lukas-Buchhandlung
und der Buchhandlung im Frankfurter Hauptbahnhof zu erhalten.