Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

 


  Archiv-Ausstellung zum Bolfrashaus 

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Am 11. Juli konnte Boris B. Töppe als Geschäftsführer der Arbeiten und Leben in historischen Gebäuden gGmbH (Arle), in den Räumen des Dokumentationszentrums Bolfrashaus in der Großen Oderstraße 26/27 (ehemals Kleist-WG) die Ausstellung „Das Bolfrashaus – Vergangenheit und Zukunft eines Hauses im Zentrum der Stadt Frankfurt (Oder)“ eröffnen. Auf neun großen Tafeln wird die wechselvolle Geschichte des Hauses dargestellt. Manches Neue kam bei der Recherche zu dieser Ausstellung an das Licht, so auch, dass dieses Haus nur kurz im Besitz der Familie Bolfras war und das es einst eines der wenigen Billardgerechtigkeiten der Stadt besaß . Auch nach dem Abriss der Ruine des Bolfrashauses bestanden Pläne zum Neuaufbau, blieb das Haus in Erinnerung. Eine Ausstellungs-Tafel – inhaltlich gefertigt vom Frankfurter Architekturbüro Dipl.-Ing. Architekt Christian Nülken - zeigt die Pläne zum Neuaufbau. Die beiden letzten Tafeln erinnern mit Fotografien von Fotografenmeister Martin Fricke an die kürzlich durchgeführten archäologischen Grabungen und zeigen die freigelegten, inzwischen schon nicht mehr sichtbaren Keller. Außerdem zeigen Fotografien von Christian Nülken die zahlreichen dabei gefundenen Sandsteine des einstigen Renaissanceerkers – Stein von Frankfurts schönstem Erker. Die Ausstellung ergänzen im Original zu sehende Funde, darunter auch etliche Teile des Erkers.

Die Ausstellung ist vorerst jeweils Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 13 bis 15 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Die Exposition wird – wie zwischen der Arle und dem Stadtarchiv vereinbart - bis zur Fertigstellung des Neubaus im Dokumentationszentrum zu sehen sein.