Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

Ablage


 Weitere Schenkungen:

zurück


Herr Peter Brauer, Nahrendorf, übergab eine Mappe mit Drucksachen und Fotografien aus dem Nachlass des Vaters Herbert Brauer. Der Deutsch- und Werklehrer Herbert Brauer (geboren März 1909 in Klenka, gefallen Juli 1944) besuchte in Frankfurt (Oder) den ersten Lehrgang der Pädagogischen Akademie. Die Schule war zu diesem Zeitpunkt noch im Schulgebäude am Leipziger Platz untergebracht. Nach seinem Examen nahm er die Stelle des zweiten Lehrers in Oppelhain/ Niederlausitz an. Später unterrichtete er dann in Kirchhain N.L. Bei den übergebenen Stücken aus dem Zeitraum 1930 bis 1932 befindet sich das Programm der Schul-Eröffnungsfeier am 22. Mai 1930 und die gedruckten Schulberichte der ersten vier Semester.

Herr Ulrich Bratfisch aus Dortmund, der Enkel des einst bekannten Frankfurter Musikverlages Georg Bratfisch, der in der Vergangenheit schon mehrfach dem Stadtarchiv Notendrucke des Verlages wie auch eigene Forschungsergebnisse übergab, schenkte jetzt dem Stadtarchiv einen Kupferstich von Antonio Albizzi aus dem Jahr 1632 mit dem Stammbaum der Hohenzollern. Im Hintergrund des Blattes ist die Stadt Frankfurt an der Oder zu sehen.

Herr Gerhard Mader, einst Leiter der Station Junger Techniker in Frankfurt (Oder), schenkte dem Stadtarchiv selbst aufgenommene Fotografien, darunter auch Fotos von der ehemaligen sowjetischen Mittelschule in der Straße Birnbaumsmühle aus dem Jahr 1977.

OStD a. D. Dr. phil Horst Reichel aus Celle, Schriftleiter der Corpszeitung „Corps Borusso-Silesia“ sandte dem Stadtarchiv ein Paket mit Heften der Corpszeitung. „Corps Borusso-Silesia“ hat seinen Ursprung im einstigen „schlesischen Kränzchen“ an der alten Frankfurter Universität. Seit dem 22. Juni 1995 (Stiftung Corps Borussia-Polonia) ist das Corps wieder in Frankfurt (Oder) präsent, was sich auch in den übersandten Zeitungsausgaben widerspiegelt.

Frau Gabriele Kempkes aus Kornwestheim schenkte die gedruckte Dissertation des in 1930 in Frankfurt (Oder) geborenen Wolfgang Kaufmann, Universität Stuttgart 1974, sowie die dritte Nummer der „Frankfurter Blockflötenhefte“ aus dem Verlag Georg Bratfisch.