Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

Ablage


 Schenkung der Frankfurter Filiale der Fielmann AG

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Vor kurzem wurde dem Stadtarchiv ein wertvoller Zugang zu seiner historischen Stadtbildsammlung ermöglicht. Mit Mittel der Fielmann AG konnte das Stadtarchiv das Bild „Frankfurt an der Oder von der Dammseite gesehen“ von einem Weimarer Kunst- und Antiquitätengeschäft erwerben. Das in der Mitte der 1930er Jahre wurde von dem in Frankfurt geborenen Künstler Hans Salzmann geschaffen. Am 16. Februar 2009 – fast zum Geburtstag des Künstlers – übergab Ulrich Renner, Leiter der Frankfurter Fielmann-Niederlassung, das 37 x 46 cm große Ölbild im Stadtarchiv, Collegienstraße 8-9 als Schenkung. Hans Salzmann, der als Sohn des hiesigen Turnlehrers Hermann Walther Salzmann am 13. Februar 1900 in der elterlichen Wohnung in der Bergstraße 53 geboren wurde, ging 1921 zum Studium an die Staatliche Hochschule für Bildende Kunst nach Weimar. Nach seinem Studium blieb er in Weimar, behielt aber die Verbindung nach Frankfurt. Dort in Weimar wurde er zum „Maler der Thüringer Landschaft“. Der Künstler verstarb 1973 in Weimar. Durch dieses Geschenk der Fielmann AG kann das Stadtarchiv den Stadtbildbestand erweitern, worin Hans Salzmann bisher mit 12 kleinen Holzschnitten und Lithografien vertreten ist. Anlässlich der Schenkung erarbeitete das Stadtarchiv, auch mit Unterstützung des Stadtarchivs Weimar, eine Kurzbiographie des in Frankfurt zu Unrecht heute weitgehend vergessenen Künstlers.

Foto: Nico Krüger, Frankfurt (Oder) / vergr.

Foto: Nico Krüger Frankfurt (Oder) / vergr.

MOZ, 18.02., vergr.

BlickPunkt, 21.02. vergr.

Ulrich Renner, Leiter der Frankfurter Niederlassung der Fielmann AG übergibt das Bild an Archivleiter OA Targiel

Foto: Nico Krüger, Frankfurt (Oder)

Hans Salzmann „Frankfurt an der Oder von der Dammseite gesehen“, Öl, Sign. l. u. H. Salzmann, O.O. u. J. [um 1930]

Foto: Nico Krüger Frankfurt (Oder)

Bericht der Bild-Übergabe am 16.02.2009 in Märkische Oderzeitung, 18.02.

BlickPunkt, 21.02.