Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

Rundgang durch das alte Frankfurt


Rundgang durch das alte Frankfurt der 1930er Jahre

Bei der Stiftung Brandenburg in Fürstenwalde befinden sich fast 140 Fotografien zur Stadt Frankfurt an der Oder. Diese Fotografien stellte die Stiftung Brandenburg, bei der alle Rechte liegen, dem Stadtarchiv zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt die Stiftung über einen großen Fotobestand zu vielen anderen Städten des Landes Brandenburg (www.haus-brandenburg-fuerstenwalde.de).
Die Fotografien des uns heute unbekannten Fotografen wurden für den Verlag „Schöning & Co“, Lübeck zwischen 1930 und 1940 aufgenommen, der davon Bildpostkarten herausgab. Die Karten zu den schönsten Seiten der alten Stadt ließen den Betrachter nicht erahnen, das seit 1939 der von Hitler entfesselte Zweite Weltkrieg andauerte, sie zeigen nichts von den Greueltaten und Not in jener Zeit. Als Jahrzehnte später der „Märkische Verlag“, Kiel erneut Bildpostkarten von diesen Vorlagen herausbrachte, existierte Frankfurt so längst nicht mehr.
Die in den Bildern zu sehende Dammvorstadt ist seit 1945 die polnische Stadt Słubice. Die nachfolgend gezeigten Fotografien bieten insgesamt eine historische Momentaufnahme, ein Bild der alten Stadt Frankfurt an der Oder, welches am Ende des von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkrieges aufhörte zu existieren.
Das Stadtarchiv hat 120 der Fotografien ausgesucht und sie in der Form eines einstmals möglichen Rundganges durch die Stadt angeordnet. Der Rundgang begann am Bahnhof und führte über die Bahnhofstraße und Fürstenwalder Straße (heute Heilbronner Str.) zum Großen Wilhelmsplatz (Platz der Republik). Von hier durch die Große Scharrnstraße zur Marienkirche (mit Blick vom Kirchturm). Weiter durch die Große Oderstraße zum Marktplatz mit Rathaus, dann durch die Große Scharrnstraße mit einem Abstecher zum Lohhof (Oderpromenade), wieder durch die Große Scharrnstr./ Breite Straße (Rosa-Luxemburg-Str., Slubicer Straße) zum Untermarkt. Anschließend über die Oderbrücke zur Dammvorstadt (Słubice) und zurück. Von der Brücke westlich durch die Breite Straße (Slubicer Straße, Rosa-Luxemburg-Str.) zu den Anlagen (Lenné-Park) und zum Kleinen Wilhelmsplatz (Zehme-Platz). Vom Kleinen Wilhelmplatz in die Gubener Vorstadt und den Westteil der Stadt. Der Rundgang endete in der Hindenburgstraße (August-Bebel-Str.), von wo der Besucher vielleicht mit der Straßenbahn wieder zum Bahnhof fahren konnte.
Bei der Kurzerläuterung der Bilder wurde auf die Darstellung der heutigen Situation verzichtet. Dazu wird auf neue Literatur verwiesen. Besonders im alten Stadtzentrum wurden fast alle Gebäude zerstört, später die Fläche enttrümmert und durch neue Gebäude überbaut. Bei der Fotobezeichnung wurde auch auf die Darstellung der heutigen Nutzungen – wie z. B. der am Untermarkt gelegenen einstigen Nikolaikirche als heutige Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ - verzichtet. Die statt der 1945 gesprengten Stadtbrücke neu errichtete Oderbrücke wurde zur Verbindung zwischen den beiden Nachbarstädten Frankfurt (Oder) und Słubice. Die Straßenbezeichnungen folgen der Situation um 1930.


1

Bahnhofsgebäude Frankfurt (Oder) – errichtet 1922/24, Reichsbahnrat Beringer

 

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2

Bahnhofsvorplatz – vorübergehender Standort eines Denkmals für den Kolonialoffizier
Hans Dominik

 

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3

Bahnhofstraße – ursprünglich in Bahnbesitz, Straße mit vielen Hotels

 

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Bahnhofstraße – vor der Einmündung in die Fürstenwalder Straße, im Hintergrund die katholische Kirche

 

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5

Hohenzollernplatz mit dem Denkmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen des Grenadier-Regiments Prinz Carl von Preußen

 

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6

Denkmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen des Grenadier-Regiments Prinz Carl von Preußen
(2. Brand.) Nr. 12, geschaffen 1924 von Otto Peters/ Georg Fürstenberg

 

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Hohenzollernplatz mit Gefallenendenkmal

 

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Ecke Bahnhofstraße/ Fürstenwalder Straße. Blick nach Osten zum Wilhelmsplatz

 

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9

Theaterstraße – Blick nach Norden, links die 1908 begründete Wilhelm-Apotheke, rechts das 1939 bezogene Haus der Städtischen Sparkasse

 

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Stadttheater am Wilhelmsplatz (Wilhelmsplatz 22), errichtet nach den Plänen von K. F. Schinkel und Stadtbaurat Flaminius, 1842 eröffnet

 

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Denkmal für Kaiser Wilhelm I., geschaffen von Prof. Max Unger, Berlin, eingeweiht am
20. Oktober 1900

 

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12

Wilhelmsplatz mit dem Denkmal für Kaiser Wilhelm I.

 

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13

Wilhelmsplatz 3/ 5 (Kleiner Wilhelmplatz) – Gebäude der Reichspost, Postdirektion, 1902 eingeweiht

 

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14

Ostseite des (Großen) Wilhelmsplatzes mit den 1926 eröffneten beiden Verkehrshäuschen

 

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15

Nordseite des (Großen) Wilhelmsplatzes

 

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Große Scharrnstraße – rechts das Regierungsgebäude, errichtet 1898 bis 1903, Geh. Baurat Klutmann, Bauinspektor v. Saltzwedel

 

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Große Scharrnstraße – links das Gebäude der Reichsbank

 

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18

Regierungsstraße – Blick auf St. Marien mit dem 1923 ausgebauten südlichen Turmstumpf (Stadtarchiv)

 

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19

Oberkirchplatz mit Steinbock-Brunnen (1912) und St. Marien mit Nordkapelle

 

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20

St. Marien, östliches Nordportal – sog. Kaiserportal, errichtet um 1376

 

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St. Marien – Nordkapelle – auch Taufkapelle, vorübergehend seit 1922 Standort der Bronzetaufe von 1376, geschaffen von Meister Arnold

 

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St. Marien – Blick zum Chor, geschnitzter Hochaltar (1489), drei Chorfenster (11,60 m hoch, Ende 14. Jahrhundert)

 

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23

St. Marien – Blick nach Westen, siebenflammiger vergoldeter Bronzeleuchter (4,70 m hoch, Ende 14. Jahrhundert), Orgel ( Orgelbaumeister Buchholz, 1834)

 

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St. Marien – Nördlicher Chorumgang

 

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Rundblick vom Turm St. Marien - Blick nach Norden mit Rathaus

 

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Turm St. Marien - Blick nach Osten zur Dammvorstadt

 

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Turm St. Marien - Blick nach Osten mit Brücke

 

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Turm St. Marien - Blick auf das Rathaus

 

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Turm St. Marien - Blick auf den Markplatz zwischen Rathaus und den „Sieben Raben“

 

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Turm St. Marien - Blick auf die Große Scharrnstraße

 

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Turm St. Marien - Blick nach Norden

 

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Turm St. Marien - Blick nach Nordwest

 

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Turm St. Marien - Blick nach Westen

 

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Bischofstraße mit dem Haus der Stadtbücherei, errichtet von Architekt Fritz Beyer im Auftrag der Stadt 1909/ 10 als Geschäftshaus („Th. Nippe, Teppiche ...“)

 

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35

Logenstraße 8 – Archiv des Landeskulturamtes, Barockhaus um 1780 errichtet

 

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36

Regierungsstraße/ Ecke Große Oderstraße – rechts: Pfarrhaus von St. Marien, links Geburtshaus Heinrichs von Kleist (1777)

 

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37

Durchfahrt von Große Oderstraße 28 – Bischofshaus (14. bis 16. Jahrhundert Stadtsitz des Bischofs von Lebus, ), Hauptfeuerwache

 

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Große Oderstraße 31 a – Bolfrashaus mit dem Renaissanceerker (1583 erstmals erwähnt)

 

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Blick in der Große Oderstraße – links das Giebelhaus Große Oderstraße 31b (sog. Eccius-Haus)

 

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Bischofstraße/ Große Oderstraße – Marktecke

 

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Große Scharrnstraße – links die Häuser vor St. Marien, Große Scharrnstraße 60-63

 

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42

Große Scharrnstraße – links die Häuserzeile zum Markt, die „Sieben Raben“

 

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Große Scharrnstraße/ Ecke Junkerstraße – Nordseite des Marktes

 

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Marktplatz – zwischen „Sieben Raben“ und Rathaus

 

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Große Scharrnstraße – Blick auf den Marktplatz

 

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Rathaus - von Südwesten gesehen (Baubeginn: bald nach 1253)

 

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Rathaus von Südwesten gesehen mit dem neuen Überbau des Einganges zum Ratskeller (1939)

 

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Rathaus von Süden – 1905/06 wieder hergestellter gotischer Schmuckgiebel

 

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Rathaus von Süden, links Bibliotheksgebäude

 

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Südseite des Marktes – rechts Rathaus

 

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Von der Großen Oderstraße – Blick auf das Rathaus mit dem 1913 eingeweihten Anbau

 

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Blick auf das Rathaus

 

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Blick in die Große Scharrnstraße vom Markt – rechts Haus Junkerstraße 25

 

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Blick in die Große Scharrnstraße

 

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Zum Lohhof – Pavillon des Weingroßhändlers Rudolf Baltzer

 

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Pavillon/ Weinrestaurant Baltzer, Hafenkran an der Oder (erstmals erwähnt 1863)

 

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Vom Lohhof zur Breiten Straße – Breite Straße 5, Wirtschaft „Zu den drei Türmen“

 

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Breite Straße 5, Gasthof „Zu den drei Türmen“, Gastwirt Max Haake

 

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Breite Straße 5, Gasthof „Zu den drei Türmen“

 

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Breite Straße 5, Gasthof „Zu den drei Türmen“

 

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61

Auf dem Weg zum Untermarkt –Breite Straße/ Große Scharrnstraße

 

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Breite Straße/ Große Scharrnstraße – rechts Haus und Restaurant
„Zum Elefanten“, Breite Straße 9

 

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63

Große Scharrnstraße zwischen Kleine Scharrnstraße und Breite Straße

 

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Untermarkt – Friedenskirche (ehem. Nikolaikirche, reformierte Kirche,
13. Jahrhundert, 1891- 94 umfassender Umbau)

 

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Untermarkt – St. Nikolaikirche (ehem. Franziskaner-Klosterkirche, errichtet bis 1525), links Pfarrhäuser (1739- 42)

 

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Blick zur Dammvorstadt, Steinbrücke (264 m lang, 14,4m breit, 1895 eingeweiht), im Bildhintergrund rechts die ehemalige 1769 errichtete kgl. Seidenfabrik

 

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Brücke zur Dammvorstadt mit Straßenbahn

 

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Brücke, Blick zurück auf die Häuser „Am Bollwerk“

 

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Steinerne Bogenbrücke

 

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Blick von der Dammvorstadt auf Frankfurt

 

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Partie bei der Oderbrücke

 

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Blick auf Frankfurt

 

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Von der Crossener Straße – Sommer-Brücke zur Löwen-Insel

 

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Auf der Löwen-Insel

 

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Blick vom rechten Oderufer auf das Hauptzollamt

 

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In der Dammvorstadt - Partie an der Blumenstraße, links Haus Roßstrasse 1

 

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An der Seidenfabrik – zwischen Roßstraße und Friedrichstraße

 

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Friedrichstraße – rechts Friedrichstr. 14, Postamt III

 

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Friedrichstraße/ Straße an der Seidenfabrik – rechts Friedrichstr. 7

 

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Crossener Straße – Blick auf das Schützenhaus (errichtet 1775/1912)

 

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„Ostmark-Stadion“ am „Friedrich-Ludwig-Jahn Weg“ – eingeweiht am 27. Mai 1927

 

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Stadion – in den Gebäuden unter anderem ein Restaurant

 

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Stadion – Schwimmbecken

 

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Stadion – Schwimmbecken

 

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Stadion – Schwimmbecken

 

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Stadion – Schwimmbecken

 

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Stadion – Wettkampffläche, rechts das Schwimmbassin

 

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Aussichtsturm Kleisthöhe – Kleistturm (errichtet zu Ehren Ewald Christian von Kleist 1891)

 

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Zurück durch die Crossener Straße

 

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Über die Oderbrücke zurück

 

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Durch die Breite Straße, rechts Breite Str. 24, Städtische Mittelschule (eingeweiht 1862)

 

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Anlagen (errichtet unter anderem von Gartendirektor Lenné bis 1845)

 

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Anlagen

 

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94

Anlagen

 

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Anlagen mit Stadtmauer an der Rosenstraße

 

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Anlagen mit Stadtmauer

 

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Zum Kleinen Wilhelmsplatz/ Logenstraße – Straßenbahnhaltestelle an der Post

 

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In der Gubener Vorstadt – Im Park

 

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Im Park – Grabmal für den Major und Dichter Ewald Christian von Kleist (eingeweiht 1780, errichtet vom Potsdamer Bildhauer Kambly)

 

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Denkmal für den Dichter Heinrich von Kleist (1910, errichtet vom Berliner Bildhauer Georg Elster)

 

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Denkmal für Heinrich von Kleist

 

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Auf dem Anger – Denkmal für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen des Leib-Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm III. (1. Brandenb.) Nr. 8 (1925, Hugo Lederer/ Bildhauer Dahl)

 

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Vom Anger nach Beresinchen – Dresdener Str. 4-1, Nr. 4 Marienbad II (1905 eröffnet)

 

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104

Durch die Gelbe Presse - Höhere technische Lehranstalt (Staatsbauschule für Hochbau-, Tiefbau und Vermessungswesen, ehem. Baugewerkschule)

 

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105

Höhere technische Lehranstalt

 

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Höhere technische Lehranstalt

 

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An der Gelben Presse – Gebäude des Arbeitsamtes

 

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Bismarckstr. 51/52 – Hochschule für Lehrerbildung (Reg.-und Baurat Hans Petersen, Baubeginn 1931 als Pädagogische Akademie, 1935 fertig gestellt), im Bildhintergrund Gemeindehaus der Kreuzkirchengemeinde

 

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109

Hochschule für Lehrerbildung - Klassentrakt

 

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Hochschule für Lehrerbildung – Musiksaal und Aula vom Hof aus gesehen

 

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Hochschule für Lehrerbildung – Musiksaal

 

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Musikheim – eröffnet 15. Oktober 1929, Architekt Otto Bartning

 

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Musikheim

 

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114

Hindenburgstraße – links die Hindenburgschule, 1925-27 als Musterschule errichtet (Stadtbaurat Dr. Ing. Althoff, Stadtbaumeister Josef Gesing)

 

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Durch die Hindenburgstraße – Bauten der 1920er Jahre

 

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116

In der Wissmannstraße – in der Mitte der 1920er Jahre entstandene Reihenhäuser

 

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Wissmannstraße

 

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118

Danziger Straße – Straße in der bis 1924 von Oberbaurat Kießling/ Siedlungsgesellschaft Ostmark auf dem Gelände des ehem. Paulinenhofes errichtete Wohnsiedlung

 

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120

Postkartenmotive auf einem Blick

 

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