Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

FAQ


Wo befinden sich die 1945 geschlossenen Baupolizeiakten?

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Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Baupolizei für alle Häuser in der Stadt entsprechende Akten angelegt, in denen die genehmigten Anträge zum Neu- oder Umbau der Häuser abgelegt wurden. Diese Akten wurden 1945 geschlossen und neue Akten für die Häuser angelegt.

Dieser Aktenbestand für den alten Stadtkreis (ohne Dammvorstadt) ist relativ geschlossen  überliefert.
Wenn Sie also Eigentümer eines eines bis 1945 errichteten Hauses im Gebiet der alten Stadt Frankfurt sind oder sich wissenschaftlich mit einem solchen, evtl. auch heute nicht mehr vorhandenen Hauses beschäftigen, können Sie die Vorlage einer dieser sog. Baupolizeiakten im Lesesaal des Stadtarchivs beantragen.

Sollten Sie sich ausführlich mit der Geschichte eines Hauses beschäftigen, sind über die eigentlich Baupolizeiakten weitere Akten heranzuziehen. Ob zu Ihrem Vorhaben solche Akten, wie z. B. Akten zur Grundstücksentwässerung , Hochbauakten oder andere Akten, vorhanden sind, informiert Sie auf Anfrage der Benutzerdienst im Lesesaal

Für die heutigen Ortsteile der Stadt, die bis 1945 Teil des Kreises Lebus waren, war nicht die Frankfurter Baupolizei sondern das Landratsamt Lebus bzw. die Regierung Frankfurt die genehmigende Behörde. Diese Bestände befinden sich im Brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam. Eine geringe Zahl von Bauunterlagen zu Gebäuden in den Ortsteilen sind bei der Eingemeindung als Teil die Ortsüberlieferung übernommen worden.

Die Baupolizeiakten zu den Häusern der einstigen, rechts der Oder gelegenen Dammvorstadt (heute Frankfurts polnische Nachbarstadt Słubice) befinden sich im polnischen Staatsarchiv in Gorzow Wlkp.