Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

FAQ


Wann wurde die neue Viadrina, die “Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)“ eröffnet?

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Seit 1991 ist Frankfurt wieder Universitätsstadt. Damit verlor ein Satz seine Richtigkeit, der besagte, dass es nur eine Frankfurter Universität gäbe: bis 1811 lag sie in Frankfurt an der Oder, seit 1914 existierte sie in Frankfurt am Main. Seit der feierlichen Eröffnungsveranstaltung in der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ am 6. September 1991 gibt es zwei Frankfurter Universitäten, die „Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)“ und die „Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main“. Überall in der Oderstadt sind heute Studenten anzutreffen, sie beleben und bestimmen immer mehr das Bild. Mit dem Hauptgebäude (1898-1903 als Regierungsgebäude in neobarocken Formen errichtet), dem neu gebauten und im Jahr 2002 eröffneten „Gräfin-Dönhoff-Gebäude“ am neuen „Europaplatz“ sowie dem im Oktober 2004 eingeweihten Auditorium maximum entstand mitten im Zentrum ein belebtes Universitätsviertel. Von hier blickt man auf das im nahen Słubice errichtete „Collegium Polonicum“, die grenzüberschreitende Hochschuleinrichtung, welche die Viadrina zusammen mit ihrer polnischen Partneruniversität Poznan 1998 eröffnete. Heute studieren an der Universität mit drei Fakultäten und 13 Studiengängen knapp 5.000 Studenten aus 75 Nationen. Jeder vierte Student kommt aus Polen. Die neue Viadrina steht nicht zuletzt auch damit in der Tradition der alten, die von Studenten aus dem Nachbarland bevorzugt wurde.