Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

FAQ


Welche Ortsteile hat die Stadt heute und wann wurden sie eingemeindet?

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Eingemeindungen ab 1945:

Nach einer vorübergehenden Eingemeindung von 11 Gemeinden in den Verwaltungsbereich der Stadt im September 1945 wurde 1947 die Grenzen der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) neu geregelt.

Kliestow, Güldendorf, Lichtenberg, Markendorf und Rosengarten wurden mit dem Landesgesetz betr. die Umgemeindung der Gemeinden Kliestow, Güldendorf, Lichtenberg, Markendorf und Rosengarten aus dem Landkreis Lebus in den Stadtkreis Frankfurt (Oder) und der Änderung der Grenzen des Landkreises Lebus und des Stadtkreises Frankfurt (Oder) vom 30.Mai 1947 mit Wirkung vom 5. Juni 1947 nach Frankfurt (Oder) eingemeindet. Vollzogen wurde die Eingemeindung mit dem Beschluss des Rates Nr. 1 der Sitzung vom 24.06.1947 zur Ortssatzung über die Eingemeindung. Markendorf-Siedlung ist in diesem Gesetz und in der Ortsatzung nicht als Extra-Gemeinde aufgeführt, praktisch aber mit in die Stadt Frankfurt (Oder) eingegliedert.

Lossow und Hohenwalde wurden am 1.1.1973 eingemeindet. Grundlage war der gemeinsame Beschluss 114 der 16. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 29.11.1972 mit dem Kreistag Eisenhüttenstadt (Land) und den Gemeindevertretungen Hohenwalde und Lossow zur Eingliederung der Gemeinden Lossow und Hohenwalde in die Bezirksstadt Frankfurt (Oder).

Booßen wurde am 1.1.1974 eingemeindet. Der Beschluss Nr. 155 der 22. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung, des Kreistages Seelow und der Gemeindevertretung Booßen vom 12.12.1973 über die Eingemeindung der Gemeinde Booßen in den Stadtkreis Frankfurt (Oder) bildete die Grundlage dazu.

Heute nimmt die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) mit den Ortsteilen Booßen, Güldendorf, Hohenwalde, Kliestow, Lichtenberg, Lossow, Markendorf, Markendorf-Siedlung und Rosengarten einschließlich Pagram eine Gesamtfläche von 148 km² ein.